Am 21.02.2024 führte die freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck eine umfassende Erste-Hilfe-Übung durch, die sich über 4 Stationen erstreckte. Über 50 Teilnehmer nahmen an dieser wichtigen Übung teil, die etwa 2 Stunden in Anspruch nahm.
Die erste Station konzentrierte sich auf die richtige Patientenlagerung und den Wärmeerhalt. Hier wurden die Feuerwehrleute geschult, wie sie verletzte Personen sicher und schonend lagern können, um mögliche Verletzungen nicht zu verschlimmern. Zusätzlich erlernten sie Techniken, um die Körpertemperatur der Patienten zu erhalten, insbesondere in Notfallsituationen, in denen Unterkühlung eine ernsthafte Gefahr darstellen kann. An der zweiten Station wurden die Teilnehmer mit der Anwendung einer Vakuummatratze vertraut gemacht, um Wirbelsäulenverletzungen zu stabilisieren, sowie mit dem korrekten Anlegen eines Stifneck (Zervikalstützkragen) zur Immobilisierung der Halswirbelsäule. Diese wichtigen Fähigkeiten sind entscheidend, um die weitere Verschlimmerung von Verletzungen bei Unfallopfern zu verhindern.

Die dritte Station konzentrierte sich auf die Behandlung von Blutungen und Amputationen. Die Feuerwehrleute wurden darin geschult, Blutungen zu stoppen und Wunden fachgerecht zu versorgen, um lebensbedrohlichen Blutverlust zu verhindern. Darüber hinaus wurde ihnen gezeigt, wie sie bei Amputationen schnell und effektiv reagieren können, um das Leben der Betroffenen zu retten und weitere Komplikationen zu minimieren.

An der vierten und letzten Station standen Reanimation und Beatmung im Fokus. Die Teilnehmer lernten die richtige Durchführung von Herzdruckmassage und Beatmung, um im Notfall die Herz-Kreislauf-Funktion aufrechtzuerhalten und die Überlebenschancen des Patienten zu erhöhen. Diese lebensrettenden Techniken sind von entscheidender Bedeutung, um das Leben von Personen in akuten medizinischen Notfällen zu retten.

Insgesamt war die Erste-Hilfe-Übung wieder ein großer Erfolg und bot den Freiwilligen Feuerwehrleuten wertvolle Einblicke und praktische Fähigkeiten für den Umgang mit medizinischen Notfällen. Durch das intensive Training an den verschiedenen Stationen sind sie nun besser gerüstet, um schnell und effektiv in Notfallsituationen zu handeln und potenziell Leben zu retten.

