Vier Tage lang war die Freiwillige Feuerwehr Fürstenfeldbruck Gastgeber für den Kreisfeuerwehrverband Fürstenfeldbruck, der die vorhandenen Örtlichkeiten und Ressourcen nutzte um eine mobile Brandsimulationsanlage (BSA) für alle Landkreiswehren zur Verfügung zu stellen. Solche Übungsgelegenheiten sind selten und von unschätzbarem Wert. Sie ermöglichen es den ehrenamtlichen Einsatzkräften, ihre Fähigkeiten zu schärfen und sich unter Realbedingungen auf mögliche Einsatzszenarien vorzubereiten.

In dieser „lebendigen Trainingsarena“, in der Feuerwehrleute in realistischen Szenarien arbeiten können, herrschen Temperaturen von 200°C bis 400°C. Von engen Räumen und niedrigen Decken bis hin zu einer (brennenden) Wendeltreppe bot der Container auf zweimal 10m² in komplett verrauchter Umgebung eine Vielzahl von Herausforderungen, denen sich die Frauen und Männer stellen mussten.



Gut 280 Teilnehmer/innen wurden über diese vier Tage in Zweier-Trupps durch die Anlage geleitet. Stets unter den wachsamen Augen des Ausbilderteams, welches sich aus Feuerwehrdienstleistenden von Fürstenfeldbruck und anderen Landkreiswehren zusammensetzte. Jeder Durchlauf dauerte ca. 15-20 Minuten und brachte dabei die Feuerwehrleute an ihre Belastungsgrenzen. Auch wenn die Szenarien jederzeit durch einen Operator abgestellt werden konnten, so blieb es dennoch eine nicht ungefährliche Art der Ausbildung, die einem realen Einsatz äußerst nahekommt und unweigerlich das Gefühl einer Übung mit dem eines richtigen Brandgeschehens verschwimmen ließ.





Ab dem frühen Morgen bis spät in die Nacht war so durchgehend Betrieb auf dem Gelände an der Landsberger Straße. Hierzu kam dann noch der reguläre Arbeits-, Einsatz- und Übungsbetrieb der Feuerwehr Fürstenfeldbruck sowie die Vorbereitungen zweier Gruppen auf die Abnahme der Leistungsprüfung im Bereich Technische Hilfeleistung (Extra-Bericht), die parallel liefen. Alles in Allem war es eine große logistische Herausforderung, die aber in guter Zusammenarbeit aller Beteiligten hervorragend gemeistert werden konnte. Sie stellt eindrucksvoll unter Beweis was die freiwilligen und ehrenamtlichen Kräfte leisten können.
Das durchweg positive Echo der Teilnehmenden und Ausbildern (m/w) bestätigte dies zusätzlich.


