begann der Faschingssonntag für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr. Um kurz vor vier Uhr Früh wurden wir unsanft aus dem Bett geklingelt, als die Alarmierung zu einem brennenden Wertstoffhof auf der Lände einging.

Knapp 20 Floriansjünger der Wache I eilten zur Einsatzstelle. Die Wache II war derweil auf Bereitschaft um die erste Lagemeldung abzuwarten. Noch während die Löscharbeiten in vollem Gange waren erreichte uns ein weiterer Brandalarm. Auch hier wurde ein „Wertstoffhof in Brand“ gemeldet, dieses Mal aber am ehemaligen Reitstall unweit des Klosters Fürstenfeld.


Da hier zunächst die Einsatzörtlichkeit sowie die Brandausbreitung nicht ganz klar waren, wurde die Alarmstufe vorsorglich erhöht. Die sich auf der Wache II in Bereitschaft befundenen Einsatzkräfte konnten unverzüglich ausrücken und wurden kurz darauf von weiteren Kameraden der Wache I unterstützt. Als wären zwei Einsatzstellen gleichzeitig nicht schon genug, kam plötzlich eine Dritte hinzu.


Ein vor dem Reitstall abgestellter Klein-LKW ging ebenfalls teilweise in Flammen auf. Hier konnte das Feuer zunächst durch ein Erkundungsfahrzeug und einem darauf verlasteten Feuerlöscher eingedämmt werden, bis die Großfahrzeuge mit entsprechendem Wasservorrat eintrafen.
Die örtlich nah beieinander liegenden Einsatzstellen sowie die weitgehend identischen Brände lassen die Vermutung einer Brandstiftung zu. Auch die parallel bereits mit einer Fahndung beschäftigte Polizeistreife musste dann noch einen kleineren Brand bei einem Mülleimer im Stadtpark löschen. Die Ermittlungen zu allen Brandereignissen dauern an.
Nach gut zweieinhalb Stunden waren alle Einsätze abgearbeitet und die Ehrenamtlichen konnten wieder zurück zu ihren Familien und vor allem, in die warmen Betten.

