Wenn’s brennt muss es schnell gehen. Und genau dann ist es ausschlaggebend, dass die Kommunikation zwischen den Einsatzkräften, der Einsatzleitung, dem Rettungsdienst und der integrierten Leitstelle (ILS) funktioniert. Für schnelle und aufeinander abgestimmte Hilfe der Feuerwehrkräfte und auch zum Schutz Ihrer selbst.
Damit im täglichen Einsatz alles reibungslos funktioniert haben sich am Mittwochabend, den 13. März, fast 50 Mitglieder der aktiven Mannschaft der freiwilligen Feuerwehr Fürstenfeldbruck zu einer gemeinsamen Übung getroffen.
Zuerst wurden in einem theoretischen Teil die Wissensgrundlagen zum Digitalfunk aufgefrischt und wiederholt. Eine der wichtigsten Einstellungen, die alle Feuerwehrkräfte wissen müssen, ist zum Beispiel in welchem Modus sich ihr Handfunkgerät befindet. Hier unterscheidet man zwischen DMO (Direct Mode Operation) für die direkte Kommunikation zwischen den Einsatzkräften vor Ort und TMO (Trunk Mode Operation) für die Kommunikation über eine sogenannte Basisstation zur Leitstelle. Zusätzlich zu den mobilen Funkgeräten gibt es im Fahrzeug je ein fest verbautes Gerät im TMO-Modus. Hier kann mittels Kurzwahltasten ein Status an die ILS gesendet werden. Stehen die Feuerwehrfahrzeuge in der Wache, so sind sie meist im Status 2: „Einsatzbereit“. Im Einsatzfall bedeutet dann zum Beispiel Status 4: „Ankunft (des Fahrzeuges) an der Einsatzstelle“.
Anschließend wurden die gelernten Inhalte in die Praxis umgesetzt und mittels verschiedener Einsatzszenarien geübt. Jeder Teilnehmer funkte mit der (nachgespielten) integrierten Leitstelle und gab Lagemeldungen durch oder forderte zusätzliche Einsatzkräfte an. Weitere Szenarien umfassten die Kommunikation mit dem Angriffstrupp im Innenangriff, mit dem Rettungsdienst oder anderen Feuerwehren an der Einsatzstelle. So konnten auch erst kürzlich beigetretene Feuerwehrler ohne den Stress eines realen Einsatzes die richtige Funkdisziplin üben.

