Start » Nächtlicher Wohnungsbrand

Kurz vor Mitternacht, am vierten Adventssonntag, wurden die Freiwilligen Einsatzkräfte aus Fürstenfeldbruck unsanft aus dem Schlaf gerissen.

Gemeldet wurde dichter schwarzer Rauch im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses, unweit der Polizeiinspektion FFB. Schon auf der Anfahrt zum Gerätehaus waren die Floriansjünger mit vereisten und teils spiegelglatten Straßen konfrontiert, weshalb sich die Einsatzfahrten auch zeitlich verlängerten.

Vor Ort angekommen wurde ein brennender Wäschetrockner in einer Einraumwohnung als Ursache ausgemacht. Der Mieter der Wohnung hatte sich noch selbstständig ins Freie retten können, musste dann aber mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Unter schwerem Atemschutz drangen die Freiwilligen Retter in die Brandwohnung ein und hatten das Feuer dann recht schnell unter Kontrolle. Der Treppenraum, sowie die anderen Wohneinheiten wurden im Anschluss mittels Mehrgasmessgeräten überprüft. Bis auf die Brandwohnung konnten alle Bewohner wieder in ihre warmen vier Wände zurückkehren. Nach gut 2 Stunden waren die 35 Mitglieder der beiden Brucker Wachen, sowie die unterstützende Stadtteil-Feuerwehr Puch wieder eingerückt. Natürlich brauchte das Wiederaufrüsten der Fahrzeuge dann noch einmal etwas Zeit, sodass nach gesamt gut 3 Stunden wieder alle Einsatzkräfte zu Hause waren.

Zum genauen Hergang sowie die Höhe des Schadens hat die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen.